Schlagwort: Portrait-Werkschau 2026

  • Fotograf Konstantin Goustov

    Jahrgang: 1969
    Wohnort: Einsiedeln, Schweiz

    Biografie Künstler

    Ich habe meinen Weg aus der Pharmabranche bewusst in die Porträtfotografie geführt – aus dem Wunsch, kreativer zu arbeiten und Menschen wirklich zu begegnen. Struktur und Verantwortung prägen mich bis heute, doch in der Fotografie finde ich Nähe, Ausdruck und Tiefe. Ich höre zu, beobachte und porträtiere Menschen authentisch, klar und mit Gespür für das, was oft unsichtbar bleibt.

    Instagram: photokgsessions
    Website:

    Beschreibung Bild

    In einem Gespräch mit einem Fotografen fragte ich ihn einmal, wie er seine Modelle auswählt. Was ihn an einem Menschen besonders anspricht. Woran er sich orientiert.

    Er antwortete: „Ich denke nicht so viel darüber nach. Ich sehe und fotografiere.“

    Dieser Satz ließ mich nicht mehr los. Auf dem Heimweg wiederholte ich ihn immer wieder. Ich sehe – und fotografiere.

    Doch wie fotografiere ich das, was man nicht sieht? Wie fotografiere ich ein Lachen, das sich nicht im Gesicht zeigt? Wie fotografiere ich Tränen, die nicht fließen, aber spürbar sind? Wie fotografiere ich Emotionen, die ich intuitiv wahrnehme, die sich jedoch meinem Blick entziehen?

    Ich habe keine endgültigen Antworten. Ich weiß nicht, wie man Emotionen fotografiert.

    Aber ich weiß, dass während meiner Sessions manchmal Bilder entstehen, die zutiefst emotional sind.

  • Fotograf Rüdiger Spieler

    Jahrgang: 1967
    Wohnort: Marienfeld, Deutschland

    Biografie Künstler

    Rüdiger Spieler ist ambitionierter Hobbyfotograf mit Schwerpunkt in der Schwarzweißfotografie. Seit 2016 widmet er sich der People- und Fashionfotografie bis hin zu Boudoir und Akt. Er arbeitet bevorzugt in langfristigen Projekten, stellt Fine Art Prints aus, publiziert das Craft Werk 4 Magazin und setzt auf das gedruckte Bild statt Social Media. 2025 erschien sein Bildband „Ines Growth Journey“.

    Instagram: craft_werk_4_bnw
    Website:

    Beschreibung Bild

    Titel: Tanksäule Bernd, Gütersloh, 2020.

    Zwischen Öl, Metall und Stille entfaltet Tanksäule Bernd einen stillen, filmischen Akzent.

    Ines setzt inmitten industrieller Patina mit sinnlicher und selbstbewusster Präsenz einen spannungsreichen Kontrast.

    Das Bild ist Teil der Bildstrecke Am Sägewerk aus dem Buch-Projekt Ines Growth Journey.

    Ines Growth Journey ist eine hochwertige fotografische Monografie, die aus der fünfeinhalbjährigen kreativen Zusammenarbeit zwischen dem Model Ines Brinkrolf und dem Fotografen Rüdiger Spieler entstanden ist.

    https://craft-werk-4.de

  • Fotograf Peter Kohl

    Jahrgang: 1960
    Wohnort: Zürich, Schweiz

    Biografie Künstler

    «Fotografie ist für mich ein Weg, Menschen in Ihrer Einzigartigkeit sichtbar zu machen. Meine Bilder bewegen sich zwischen klarer Reduktion und ästhetischer Inszenierung – mal in Farbe, mal in Schwarz-Weiss. Dabei interessiert mich vor allem die Kommunikation ohne Worte. Mit meiner Arbeit möchte ich nicht nur Ästhetik zeigen, sondern auch Geschichten, Emotionen und Persönlichkeit einfangen» 

    Instagram: PHOTOKOHLOR
    Website:

    Beschreibung Bild

    «Ich brauche eine kurze Pause, um neue Energie zu tanken» Sie bot mir auch einen Joint an. Die Aufnahme entstand in einem losgelösten Moment. Der Blick des Models, der leicht an der Kamera vorbei gerichtet ist, erzeugt eine gewisse Distanz und Melancholie, was zur emotionalen Wirkung des Bildes beiträgt. Die Unvollkommenheiten von Mira (Haut, Pircing + Tätowierungen) sind nicht kaschiert, sondern werden offen gezeigt, was die Ehrlichkeit der Darstellung unterstreicht.

    Model: Mirabel

  • Fotograf Patrick Stumm

    Jahrgang: 1967
    Wohnort: Zürich, Schweiz

    Biografie Künstler

    Patrick Stumm, geboren in Chelsea, Massachusetts, lebt und arbeitet in Zürich.

    Sein Weg zur Fotografie führte über die Mechanik: Als Kfz-Mechaniker mit Spezialisierung auf Oldtimer entwickelte er ein tiefes Verständnis für Präzision, Form und Struktur – Elemente, die heute seine Bildsprache prägen.

    Seit 1995 widmet er sich der Fotografie. Nach Jahren der Assistenz im In- und Ausland gründete er 1999 sein eigenes Studio in Zürich.

    In seinen fotografischen Arbeiten – von Porträts bis zu freien Projekten – untersucht er die Wechselwirkung von Identität, Wahrnehmung und Zeit. Seine Bilder zeichnen sich durch eine ruhige Intensität und eine präzise, oft subtile Auseinandersetzung mit dem Gegenüber aus.

    Instagram: artstumm
    Website:

    Beschreibung Bild

    „Dieses Bild aus der Serie A Woman of Kenya entstand im Studio. In seiner Reduktion entfaltet es eine stille, eindringliche Kraft – frei von Ablenkung, getragen von Ruhe und Klarheit. Licht, Form und Präsenz treten in einen leisen Dialog und öffnen einen Raum für das, was jenseits des Sichtbaren spürbar wird.“

  • Fotograf Markus Schlegel

    Jahrgang: 1967
    Wohnort: St. Gallen, Schweiz

    Biografie Künstler

    Bin seit 37 Jahren Lokführer, die Fotografie ist mein leidenschaftliches und kreatives Ausgleich-Hobby mit einem Herz für die Portraitfotografie.

    Mich interessieren Gesichter, Hände, Ecken und Charakter der unterschiedlichsten Menschen, egal ob jung oder alt.

    Mein Ziel ist es, die Ausstrahlung und der Moment eines Menschen festzuhalten. 

    Die Portaitfotografie ist mein Herzblut, sie ist meine Passion, die Emotionen und der Zauber jedes Augenblicks festzuhalten.

    Seit 2022 begleite ich Paare an einem der wichtigsten Tage ihres Lebens. Ruhig, aufmerksam und mit Feingefühl. Ich halte fest, was wirklich zählt.

    Verliebte Blicke, Freudentränen, lautes Lachen und all die kleinen Augenblicke dazwischen, die eure Geschichte einzigartig machen.

    Instagram: markusschlegelfotografie
    Website:

    Beschreibung Bild

    Das Bild zeigt ein frisch verheiratetes Paar – Nina und Cedric – in einem sehr romantischen Moment im Freien. Sie stehen sich eng gegenüber, schauen sich liebevoll in die Augen und berühren sich sanft, lassen sich nicht stressen, von der Hektik um Sie herum.

    Im Hintergrund sieht man eine ruhige Seelandschaft mit Bergen, was der Szene eine idyllische, fast märchenhafte Atmosphäre verleiht. Das Besondere an dem Bild ist die Bewegung um das Paar herum. Andere Gäste laufen vorbei und sind bewusst unscharf dargestellt, wodurch ein Effekt entsteht, als würde die Welt um die beiden herum verschwimmen. Dadurch wird die Aufmerksamkeit ganz auf Nina und Cedric gelenkt. Sie wirken wie der ruhende Mittelpunkt inmitten der Bewegung. Die Stimmung des Bildes ist sehr intim, emotional und zeitlos – ein eingefangener Moment voller Liebe und Verbundenheit.

  • Fotograf Frederic Chastellain

    Jahrgang: 1976
    Wohnort: Dübendorf, Schwiez

    Biografie Künstler

    Mein Name ist Frederic Chastellain. Ich bin in Lausanne geboren. Mit der Fotografie habe ich 2012 begonnen, als ich nach Zürich gezogen bin. Mein Interesse gilt vor allem der Porträt- und Reisefotografie. Seit einigen Jahren fotografiere ich hauptsächlich im Studio. Ich arbeite sowohl analog als auch digital, doch als jemand, der viel Zeit vor dem Computer verbringt, liebe ich den manuellen Prozess des Entwickelns und Druckens in der Dunkelkammer. Weitere Arbeiten von mir finden Sie unter chastellainf.myportfolio.com.

    Instagram: fred.snaps
    Website:

    Beschreibung Bild

    Dieses Foto wurde im Januar 2026 in Varanasi, Indien, aufgenommen. Nachdem ich an meinen ersten beiden Tagen in Varanasi die Ghats entlanggelaufen war, entdeckte ich einen Ort, an dem Ringkämpfer/Wrestlers trainierten. Ich war sehr beeindruckt von ihrer Kraft und ihrer Hingabe, und nachdem ich mit einigen von ihnen ins Gespräch gekommen war, durfte ich sie mit meiner Pentax 67 porträtieren. Dies sind einige meiner Lieblingsporträts überhaupt und sind auf meiner Website zu sehen. Auf dem Rückweg von den Wrestlers sah ich den Mann auf dem Bild. Er sass auf seinem Stuhl und wirkte äußerst entspannt und glücklich. Mir gefiel auch die gesamte Szene, und so beschloss ich, ein Foto von ihm zu machen. Bevor ich in die Schweiz zurückkehrte, machte ich einen dreitägigen Zwischenstopp in Mumbai. Kaushal Parikh, ein guter Freund und großartiger Fotograf (https://www.kaushalparikhart.com), der in Mumbai lebt, empfahl mir ein Labor, um meine Filmrollen entwickeln zu lassen. Ich war sehr gespannt darauf, sie in dem Land entwickeln zu lassen, in dem die Bilder entstanden waren, und sie haben tatsächlich hervorragende Arbeit geleistet.

  • Fotograf Mathias Vogel

    Jahrgang: 1975
    Wohnort: Bonaduz, Schweiz

    Biografie Künstler

    Wir gingen nach Paris um mit dem Model zwei Tage lang in der Stadt und auch in einem Studio zu fotografieren. Nachdem wir am ersten Tag in der Stadt unterwegs waren entstand dieses Bild am zweiten Tag an den Fenstern des Studios. Diese waren in den Innenhof des Gebäudekomplexes gerichtet und so konnten wir das Tageslicht für diese Serie wunderbar nutzen.

    Instagram: birdy_pix
    Website:

    Beschreibung Bild

    Ich beschäftigte mich bereits in meiner frühen Jugend mit der Fotografie. Am Anfang stand vor allem die Natur- und Landschaftsfotografie im Mittelpunkt. Später kamen andere Bereiche dazu. Ungefähr 2005 begann ich mich der Portraitfotografie zu widmen. Einige Zeit später kam dann die Aktfotografie dazu. Das schöne am fotografieren mit Menschen ist, dass etwas zurück kommt, man gemeinsam die Ideen findet und diese weiterentwickeln kann. Die Fotografie ist ein Hobby von mir. Daher bin ich seit je her in den verschiedenen Genres unterwegs und habe keine Spezialisierung.

  • Fotograf Jan Bräunig

    Jahrgang: 1998
    Wohnort: Oppenheim, Deutschland

    Biografie Künstler

    Jan Bräunig ist Fotograf mit Fokus auf konzeptionelle Porträt- und Fashionfotografie. Seine Arbeiten begreifen den Körper als formbares Material und untersuchen dessen Transformation durch Licht, Oberfläche und Bewegung. In präzise konstruierten Bildräumen trifft Kontrolle auf Auflösung, wodurch eine visuelle Spannung zwischen physischer Präsenz und Fragilität entsteht.

    Instagram: jan.braeunig
    Website:

    Beschreibung Bild

    Die Arbeit ist Teil einer Schwarz-Weiß-Serie, die sich mit der Transformation des Körpers durch Materialien und Licht auseinandersetzt. Eine eigens konstruierte, stark reflektierende Brustplatte überformt den Körper und bildet eine rüstungsartige Oberfläche. Die klare, frontale Inszenierung betont die Ambivalenz zwischen Schutz und Offenheit.

  • Fotografin Caroline Nijs

    Jahrgang: 1977
    Wohnort: Schübelbach, Schweiz

    Biografie Künstler

    Caroline Nijs ist eine Fotografin aus Belgien, die jetzt in der Schweiz und Italien lebt. Sie arbeitet in drei verschiedenen Genres: Pferdefotografie, Lifestyle-Boudoir und Kunst. Mit Pferden dokumentiert sie eine Beziehung. Mit Menschen macht sie Porträts, die niemanden bitten, etwas anderes als sich selbst zu sein. Mit alltäglichen Details verschiebt sie den Winkel gerade so weit, dass Sie zweimal hinschauen.

    Instagram: caroline.nijs.photography
    Website:

    Beschreibung Bild

    Hunger wurde während eines Workshops in Venedig als Teil einer Storytelling-Serie, die sich mit Bewegung, Geheimnis und der Schwelle zwischen Gegenwart und Verschwinden befasste, aus. Sie glaubt, dass niemand sie sehen kann. Entwirrt, nur ein wenig, gefangen in einem Moment, der ihr nicht gehört. Halb versteckt, halb präsent. Die Büsche verbergen sie nicht so sehr, sondern umrahmen sie – und doch tut sie so, als ob sie es tun. Dieses Bild hat etwas Voyeuristisches. Aber wer ist der Voyeur? Was schaut sie sich an und warum kann sie nicht wegschauen? Und macht es ihr überhaupt etwas aus, erwischt zu werden, oder will sie gesehen werden?

  • Fotografin Claudia Toggweiler

    Jahrgang: 1984
    Wohnort: Rüti, Schweiz

    Biografie Künstler

    Claudia Toggweiler ist eine Schweizer Fotografin, spezialisiert auf Tanz und Theater. Ihre international gewürdigten Arbeiten erfassen die fragile Intensität des Augenblicks und machen die Flüchtigkeit von Bewegung sichtbar. Mit feinem Gespür für Körper, Raum und Licht entstehen eindringliche, poetische Bildwelten an der Schnittstelle von Musik, Bewegung und Bühne.

    Instagram: enscene_ch
    Website:

    Beschreibung Bild

    Meine ausgestellte Arbeit zeigt die junge Pianistin Mariia. Die ukrainische Musikerin zählt zu den vielversprechendsten Talenten ihrer Generation. Bereits im Alter von sechs Jahren begann sie ihre Ausbildung und machte früh durch internationale Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. Zahlreiche Auszeichnungen belegen ihre aussergewöhnliche musikalische Präzision und Präsenz. Unsere Zusammenarbeit war künstlerisch sehr bereichernd und der Beginn einer inspirierenden Partnerschaft, geprägt von gegenseitigem Vertrauen und eine tiefen gemeinsamen Verständnis für Ausdruck und Interpretation.

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